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Blue Zones: natürlich jung und gesund

Freitag 17 Februar 2017
Wenn Sie nach den neuesten Trends beim Anti-Aging googeln, dann stoßen Sie schnell auf modische Begriffe wie Botoxcreme, Coolsculpting und Lipolaser. Fragen Sie sich manchmal auch, ob das alles wirklich sein muss? Kein Problem: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, ausschließlich mit Ernährung, Bewegung und Nahrungsergänzung beeindruckende Erfolge zu erzielen.

Wer möchte sich nicht jung fühlen und gesund aussehen? Viele verleitet dies dazu, sich übertrieben stark aufs Aussehen zu fixieren. Und im Nu erscheint dann noch das kleinste Lachfältchen als Katastrophe. Im Folgenden erfahren Sie stattdessen einmal etwas über eine stressfreie Verjüngungskur. Und das fängt immer bei den Blue Zones an.

 

Blue Zones?

Es gibt Orte auf der Welt, wo man im Durchschnitt ein bisschen älter wird. Zum Beispiel in Sardinien (Italien), Okinawa (Japan) und Loma Linda (Kalifornien). Wissenschaftler nennen dies die Blue Zones. Blue Zones haben die weltweit größte Dichte an 100-Jährigen. Und das Beste ist: Die Menschen bleiben dort auch länger bei guter Gesundheit. Was ist ihr Geheimnis?

Das wurde wissenschaftlich untersucht. Auf Sardinien trinkt man Wein, der viele Polyphenole enthält. Dies sind gesunde pflanzliche Substanzen, die auch in Olivenöl enthalten sind. Auf Okinawa verläuft das Leben strukturell viel gemächlicher als bei uns. Und in Loma Linda essen die Leute viele Nüsse. Jede Blue Zone scheint ein eigenes Geheimnis zu besitzen. Aber gibt es auch Übereinstimmungen?

 

Natürliche Ernährung und viel Bewegung

Die Ernährung in den Blue Zones ist traditionell und stammt aus der natürlichen Umgebung. Sie enthält keine Zuckerzusätze, Transfettsäuren, Fructosesirup oder übermäßig viel Salz. Fleisch wird durchaus gegessen, aber in begrenztem Umfang. Wo Fisch zu finden ist – zum Beispiel auf Sardinien – steht er täglich auf dem Speisezettel. Ansonsten ernährt man sich hauptsächlich von frischem Obst und Gemüse. Diese Art der Ernährung steht im Großen und Ganzen im Einklang mit der urzeitlichen Ernährung, dem Essen unserer Vorfahren. Und bewegen sie sich auch „tüchtig“?

Im Westen denkt man bei körperlicher Bewegung meistens gleich an Sport. In den Blue Zones bewegt man sich aber auf eine ganz andere Art und Weise. Die Leute erhalten ihre Dosis an körperlicher Bewegung auf ganz natürlichem Weg im täglichen Leben, beim Fischen, bei der Feldarbeit, beim Zu-Fuß-Laufen und beim Befördern von Lasten. Dabei geht es nicht um schneller, besser, effizienter. Regelmäßige moderate Bewegung reicht vollkommen aus, um einen Menschen fit zu halten, Stress zu reduzieren und die Bildung des „Glückshormons“ Serotonin anzuregen.

 

Vielleicht das größte aller Geheimnisse

Die Blue Zones sind immer sonnenverwöhnt. Daher gibt es dort keinen Mangel an Vitamin D, wie es bei uns so oft der Fall ist. Und das ist wirklich ein Jammer: Vitamin D unterstützt die Knochen, ist gut für die Muskeln, trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei und hilft dem Immunsystem. Und haben Sie schon gewusst, dass es auch zum Prozess der Zellerneuerung beiträgt? Daher ist es ein wichtiges Anti-Aging-Vitamin.

Ein weiteres interessantes Faktum: Blue Zones sind alle durch eine enge Integration des Menschen in sein soziales Umfeld geprägt. Familie und Gemeinschaft sind von zentraler Bedeutung. Daher fühlt sich der Mensch nie alleingelassen – auch nicht im Alter – und das erspart einem jede Menge Stress. Auch wird in den Blue Zones so gut wie nicht geraucht. Und das bedeutet ein um zehn Jahre längeres Leben.

 

Ihre eigene Blue Zone

Was können Sie tun, wenn Sie jetzt nicht gleich Ihre Koffer packen wollen? Schaffen Sie sich Ihre eigene Blue Zone! Genießen Sie die Nahrung, so wie wir sie ursprünglich gegessen haben: Bei Tausenden von essbaren Pflanzen, Pilzen und Früchten ist die Auswahl wirklich riesig. Bewegen Sie sich so, wie sich unsere Vorfahren bewegt haben. Suchen Sie die Nähe zu anderen Menschen, rauchen Sie nicht und gehen Sie vor allem möglichst oft nach draußen. Nehmen Sie ein Vitamin-D-Supplement, um den chronischen Mangel an Sonnenlicht zu kompensieren. Verwenden Sie eine Basissupplementierung, um strukturelle Defizite der Ernährung auszugleichen. Man ist nie zu alt, um sich jung zu fühlen!

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