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Ist Algenöl wirklich frei von Schadstoffen?

Donnerstag 13 April 2017
Schadstoffe aus Meeresfrüchten häufen sich zunehmend in unserem Körper an. Vor allem Raubfische wie Tunfisch sind inzwischen bereits relativ stark mit Dioxinen und PCB verseucht. Wie steht es mit Algenöl? Auch das stammt ja schließlich aus dem Meer. Unser Produktentwickler Aldert Hoogland erklärt es Ihnen.

Wir alle wissen: Das Meer ist schon lange nicht mehr die naturreine Nahrungsquelle, die es einmal war. Durch den Eingriff des Menschen wurde es verschmutzt, sodass Fische, Muscheln und andere Meeresprodukte nun Schadstoffe wie Dioxin und PCB enthalten. Darum haben wir unseren Produktentwickler Aldert Hoogland gefragt, ob wir überhaupt noch Fisch essen können, ob Fischöl nicht auch bereits verunreinigt ist und ob Algenöl eine echte Alternative bieten kann.

 

Welche Gefahren für den Menschen gehen eigentlich von der Verschmutzung der Ozeane aus?

„Das Hauptproblem besteht darin, dass die meisten Schadstoffe in den Ozeanen fettlöslich sind und sich im Fettgewebe von Fischen und anderen Meeresfrüchten ansammeln. Wenn wir diese Fische oder Meeresfrüchte verzehren, lagern sich die in ihnen enthaltenen Schadstoffe dann in unserem eigenen Fettgewebe ein. Die in Fisch enthaltenen Schadstoffe stellen daher ein direktes Gesundheitsrisiko dar. Dabei ist Fisch an sich sehr gesund und kann eigentlich gar nicht oft genug gegessen werden. Letztlich muss man sich nun aber neben den zwei wöchentlichen Fischportionen auf die Suche nach ergänzenden Alternativen wie Fisch-, Krill- oder Algenöl machen.“

 

Das könnte vielleicht ein Ausweg sein, aber sind denn in Fischöl keine Schadstoffe enthalten?

„In großen, fettreichen Raubfischen wie Tunfisch und Makrele reichern sich die Schadstoffe in besonders hohem Maße an. Und es ist vor allem gerade dieses Fischfett, das zu Fischöl verarbeitet wird. Bei der Herstellung von qualitativ hochwertigem Fischöl werden diese Verunreinigungen jedoch zum größten Teil wieder entfernt. Unser Fischöl wird standardmäßig auf Verunreinigungen geprüft und erfüllt die hierfür geltenden strengen europäischen Normen. Eine Anreicherung von Schadstoffen im Körper durch Fischöl ist deshalb auch bei täglicher Verwendung unserer Fischöle kein ernsthaftes Problem.“

 

Ist Algenöl reiner?

„Algen stehen am Beginn der Nahrungskette und sind die primäre Quelle für die Omega-3-Fettsäure DHA. Obwohl viele der Ansicht sind, dass Fische selbst Omega-3-Fettsäuren bilden, ist dies nur teilweise wahr. Das DHA, das wir über die Fische aufnehmen, stammt ursprünglich aus Algen und wird von den Fischen je nach Bedarf in EPA umgewandelt. Auch der Mensch wandelt je nach Bedarf DHA in EPA um. Wenn man daher Algenöl einnimmt, das nur DHA enthält, braucht man sich keine Gedanken über EPA zu machen. Darum kümmert sich Ihr Körper von ganz alleine.“

 

Warum ist Algenöl erst seit kurzem eine echte Alternative zu Fischöl?           

„Aufgrund der hohen Herstellungskosten war es bis vor kurzem noch relativ kostspielig, Algenölkapseln als Quelle für Omega 3 zu verwenden. Inzwischen erfolgt die Herstellung jedoch in größerem Maßstab. Die Kultivierung der Algen wird unter kontrollierten Bedingungen in naturnahen Zuchtbecken durchgeführt. Da die Algen nur kontrollierte Nährstoffe erhalten, ist das so produzierte Algenöl frei von PCB, Dioxinen und anderen Schadstoffen. Und wenn dennoch geringfügige Mengen von Schadstoffen enthalten sind, liegen diese extrem niedrigen Konzentrationen weit unter den dafür geltenden EU-Normen. Das Risiko einer Anhäufung von Schadstoffen im Körper ist daher hier praktisch ausgeschlossen.“

 

Ist Bonusan Omega-3 Algenöl für Veganer geeignet?

„Unser Omega-3 Algenöl liefert neben DHA aus Algen eine Tagesdosis Vitamin D3 aus Pilzen. Die Kapsel besteht aus Cellulose. Daher eignet es sich mit Sicherheit für Vegetarier und Veganer, aber auch für alle diejenigen, die keinen Fisch mögen. Ich bin stolz, sagen zu dürfen, dass das von uns entwickelte Omega-3 Algenöl rein, nachhaltig und gesund ist!“

 

 

 

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