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Magnesium: Warum und in welcher Form?

Freitag 18 August 2017
Magnesium zählt zu den Mineralstoffen, die für unseren Stoffwechsel besonders wichtig sind. Magnesium stellt daher unserer Meinung nach einen unverzichtbaren Bestandteil der Basissupplementierung dar. Aber welche Funktionen erfüllt Magnesium eigentlich in unserem Körper? Und welche Form eignet sich am besten für die Supplementierung?

 

Magnesium ist in einer Vielzahl von Lebensmitteln enthalten, unter anderem in Spinat und Bananen. Schauen wir uns jedoch  zum Beispiel die Verhältnisse in den Niederlanden an, dann sehen wir, dass sich dort nur 25 % der Bevölkerung entsprechend den offiziellen Richtlinien gesund ernähren. Folglich nehmen die meisten Niederländer zu wenige Vitamine und Mineralstoffe zu sich. Darunter zählt Magnesium zu den wichtigsten.

 

Mehr als 300 enzymatische Prozesse

Magnesium ist an mehr als 300 enzymatischen Prozessen in unserem Körper beteiligt. Ohne Magnesium würden diese Prozesse viel langsamer ablaufen. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse bestätigt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) die Bedeutung von Magnesium für die menschliche Gesundheit in einer Vielzahl von Bereichen.

Der EFSA zufolge trägt Magnesium zu einem ausgewogenen Elektrolythaushalt, einem normalen Energiestoffwechsel, normalen Muskelfunktionen, einer gesunden Proteinsynthese, zur Arbeit des Nervensystems, normalen psychischen Funktionen und zur Bewahrung gesunder Knochen und Zähne bei. Außerdem spielt Magnesium eine Rolle beim Zellteilungsprozess. Aber Magnesium kann noch viel mehr. 

Einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Indikationen finden Sie in der wissenschaftlichen Monographie Magnesium veröffentlicht von der Natura Foundation. Im Folgenden finden Sie Informationen über die verschiedenen Formen und deren Aufnehmbarkeit.

 

Oxid, Citrat und Bisglycinat

Eine recht häufig anzutreffende Form von Magnesium ist das Magnesiumoxid. Diese Form ist nicht löslich und wird daher kaum in die Körperzellen  aufgenommen. Es besitzt eine abführende Wirkung und kann daher sogar eine negative Wirkung auf den Mineralstoffstatus des Körpers ausüben. Jedoch zeichnet sich ein neuer Trend ab: In den Regalen findet man immer häufiger Magnesiumcitrat.

Auch wir führen Magnesiumcitrat in unserem Angebot, in Form von Tabletten, die jeweils 150 mg elementares Magnesium liefern. Magnesiumcitrat ist eine organisch gebundene Form von Magnesium und wird daher vom Körper gut „verstanden“. Daher ist es erfreulich, dass für Magnesiumcitrat inzwischen ein breites Angebot verfügbar ist. Aber ist es auch die am besten aufnehmbare Form, die wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt kennen? 

 

Magnesiumbisglycinat

Ein Magnesiumchelat ist eine kovalente Verbindung, die sich aus einem Molekül eines löslichen Magnesiumsalzes und zum Beispiel zwei Molekülen einer Aminosäure zusammensetzt. Glycin ist wegen seiner geringen Größe die am besten geeignete Aminosäure. Eine kovalente Bindung von zwei Molekülen Glycin mit einem Molekül Magnesiumsalz wird als Magnesiumbisglycinat bezeichnet. Dieses stellt offenbar das am besten geeignete Magnesiumchelat dar. Aber welchem Umstand verdankt es seine bessere Aufnehmbarkeit?

Einer der Gründe besteht in seiner organischen Form, aber es gibt noch zwei weitere Gründe. Besonders wichtig ist, dass mit Bisglycinaten die sogenannte Mineralstoffkonkurrenz vermieden wird. Mineralstoffkonkurrenz bedeutet, dass mehrere Mineralstoffe den gleichen Transportmechanismus nutzen und sich dadurch gegenseitig bei der Aufnahme behindern. Warum sind Bisglycinate davon nicht betroffen? 

Bisglycinate werden vom Körper nicht als Mineralstoff, sondern als eine Aminosäure aufgefasst. So wird die Mineralstoffkonkurrenz auf elegante Weise vermieden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Aufnahme von Aminosäuren durch den Körper effektiver abläuft als die Aufnahme von Metallen. Und die Aufnahme von Glycin ist aufgrund seiner geringen Größe sogar ganz besonders hoch.

Magnesan Forte Plus

Magnesan Forte Plus ist unser Supplement für Energie, Nerven und Muskeln. Jede Tablette enthält 150 mg elementares Magnesium als sehr gut aufnehmbares Bisglycinat. Was hat jedoch das „Plus“ zu bedeuten? Enthält jede Tablette besonders viel Wirkstoff?

Das ist nicht nötig. Die Aufnehmbarkeit ist so gut, dass sogar weniger Wirkstoff als bei einem Citrat benötigt wird. Das „Plus“ bezieht sich auf die zusätzlich hinzugefügten wichtigen Substanzen Vitamin B6, Glycin und Taurin. 

Vitamin  B6 unterstützt die Wirkung von Magnesium im Bereich der Energieversorgung für die Muskeln und bei der Verringerung von Müdigkeit. B6 ist die aktive Form: Pyridoxal-5-Phosphat (P5P). Diese Form wird noch besser aufgenommen als herkömmliches B6. Außerdem ist davon auszugehen, dass sich P5P nicht akkumuliert, sodass Magnesan Forte Plus gut mit anderen Supplementen kombiniert werden kann. 

Zusätzlich sind die wichtigen Synergisten Glycin und Taurin enthalten. Diese Synergisten sorgen dafür, dass die Gesamtwirkung des Supplements größer als die Summe der einzelnen Teile ist. So unterstützen sie zum Beispiel auch die Aufnehmbarkeit.

 

Intensive Anstrengung

Bei intensiven Anstrengungen benötigt der Körper mehr Magnesium, um Energie zu erzeugen. Auch zur Unterstützung von Nerven und Muskeln wird mehr davon benötigt. Speziell für Leistungssportler erhalten Sie bei Bonusan auch Sport Magnesan Forte Plus. Die Produkte der Sport-Linie besitzen die gleichen Eigenschaften wie unsere anderen Produkte, wurden jedoch außerdem von einem unabhängigen Prüflabor auf das Vorhandensein dopingrelevanter Substanzen getestet.

 

Magnesan Forte Plus Pulver

Speziell für einen größeren Anwendungskomfort führen wir zusätzlich auch Magnesan Forte plus Pulver. Die Pulverform ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn Ihr Klient Probleme beim Schlucken hat. Außerdem kann es sehr flexibel in Säften, Shakes und Smoothies dosiert werden. Speziell für Ihre Klienten haben wir vier inspirierende Smoothierezepte zusammengestellt. 

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