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Sind Omega-3-Fettsäuren auch Basissupplementierung?

Montag 26 Juni 2017
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Multivitamine sind Basissupplementierung: Eine wünschenswerte Ergänzung zur häufig vorwiegend westlich geprägten Ernährungsweise Ihrer Klienten. Aber wie sieht das eigentlich bei den Omega-3-Fettsäuren aus? Reicht es, einfach mehr Fisch zu essen, oder ist das allein nicht ausreichend?

 

Omega-3-Fettsäuren aus Fisch spielen eine Schlüsselrolle in der menschlichen Gesundheit. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind essenziell für die Qualität der Zellmembranen unserer Körperzellen, auch des Herzens und des Gehirns. Je besser diese Membranen versorgt werden, desto flexibler sind sie und desto besser können sie ihre Funktion erfüllen. Das Problem liegt darin, dass die für den Fischverzehr empfohlene Menge von nur 14 % der niederländischen Bevölkerung erreicht wird (CBS, 2015).

 

Nicht alle Fische sind gleich gesund

Wer schon regelmäßig Fisch isst, sollte wildgefangenen, fettreichen Fisch bevorzugen. Fettreicher Fisch (Lachs) sollte gegenüber magerem Fisch (Tilapia) bevorzugt werden und Wildfischarten sollten gegenüber Zuchtfischen, die mit großen Mengen von Antibiotika behandelt wurden, immer den Vorrang genießen. Außerdem ist wichtig, dass sich die Fische frei im Meer bewegen können. Ein Tier, das läuft, fliegt oder schwimmt, ist eine reichere Quelle von Nährstoffen als ein Tier, das im Stall, auf der Weide oder im Zuchtteich aufwächst. Bei den frei schwimmenden Fischen sollten wiederum Kaltwasserfische bevorzugt werden, da diese besonders viele essenzielle Fettsäuren bilden, um sich gegen die Kälte zu schützen.

 

Schwermetalle chelatieren

Ein Problem bei wildgefangenem Fisch besteht darin, dass er häufig erhöhte Konzentrationen von Schwermetallen und anderen Schadstoffen enthält. Wenn man nicht häufiger als zweimal pro Woche Fisch verzehrt, kann das aber wahrscheinlich kaum schaden. Dennoch ist es immer eine gute Idee, Fisch mit viel Gemüse und Knoblauch zu kombinieren. Diese enthalten Substanzen, die den Körper beim Abfangen und Unschädlichmachen der Giftstoffe unterstützen. Die Frage ist vielmehr, ob es ausreichend ist, zweimal pro Woche Fisch zu essen. Im Körper spielt nämlich vor allem das Verhältnis zwischen Omega 3 und Omega 6 eine Rolle.

 

Überschuss an Omega 6

Omega 6 nehmen wir in Form von Arachidonsäure in hohem Maße beispielsweise über Pflanzenöle, Fleisch und Fertigprodukte auf. Das Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren in der westlichen Ernährung liegt etwa bei 15-25:1, während ein Verhältnis von 5:1 bis 1:1 wünschenswert wäre.  Um dieses Verhältnis wieder auszugleichen, muss man die Aufnahme von Omega 6 drastisch verringern. Das fordert Ihren Klienten einiges an Mühe ab, unter anderen deswegen, weil man es gewohnt ist, alles im Supermarkt zu kaufen, und Alternativen oft erst mühsam gesucht werden müssen.

Kurzum: Supplementierung mit gereinigtem Omega 3 bildet bei mindestens 86 % der Menschen (wenn nicht bei allen) die Voraussetzung dafür, das Verhältnis zwischen Omega-6 und Omega-3 wieder auf 5:1 oder, besser noch, auf 1:1 zu bringen. Daher lässt sich sehr wohl sagen, dass – neben Multivitaminen – auch Omega-3-Fettsäuren zur Basissupplementierung gehören.

 

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