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Urzeitliche Ernährung kann Frauen mit Übergewicht helfen

Montag 26 Februar 2018

Laut einer Studie der Universität von Umeå in Schweden können postmenopausale übergewichtige Frauen mit paläolithischer Ernährungsweise abnehmen. Auch das Risiko für Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinkt.

Caroline Blomquist folgte für ihre Doktorarbeit einer Gruppe von 70 postmenopausalen Frauen mit einem Body Mass Index (BMI) von 27 oder höher [1]. Neben einer erhöhten Energieaufnahme und verminderter körperlicher Aktivität bestand bei ihnen ein erhöhtes Risiko für Übergewicht aufgrund einer Abnahme der Östrogenbildung.

Die eine Hälfte der Frauen hielt sich an die skandinavischen Ernährungsempfehlungen (Nordic-Diät), die andere Hälfte folgte den Empfehlungen der paläolithischen Ernährungsweise. Beide Gruppen unterlagen keinen Einschränkungen hinsichtlich der zu verzehrenden Menge, sondern nur hinsichtlich der Zusammensetzung ihrer Nahrung. Nach sechs Monaten und nach zwei Jahren erfolgte jeweils eine Nachuntersuchung.

 

Die Ergebnisse

Beide Gruppen hatten am Ende abgenommen. Die Frauen, die paläolithische Nahrung erhalten hatten, verloren durchschnittlich neun Kilogramm. Die andere Gruppe etwas weniger, nämlich sechs. Das Gewicht der Frauen blieb bis zum letzten Follow-up stabil, obwohl die erlaubte Verzehrmenge nicht begrenzt war. In beiden Gruppen trug der Gewichtsverlust zu einer verringerten Entzündungslast sowohl im Fettgewebe als auch im Blutkreislauf bei.

Nur bei der Paläo-Gruppe hatte sich die Menge des entzündungsfördernden Bauchfettes verringert. Insbesondere wurden verringerte Mengen von Fettsäuren und Blutfetten beobachtet. Diese gelten als verantwortlich für die Entwicklung von Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch die Menge an Enzymen, die an der Fettspeicherung beteiligt sind, war in der paläolithischen Gruppe reduziert.

 

Paläolithische Ernährung

Paläolithische Ernährung zeichnet sich durch einen niedrigen glykämischen Index aus. Außerdem weist sie einen hohen Anteil von Proteinen und ungesättigten Fettsäuren auf. Sie besteht vor allem aus Gemüse, magerem Fleisch, Fisch und Geflügel, Eiern, Schalentieren, Samen, Nüssen, Beeren und Obst. In dieser Studie wurde sie mit der Nordic-Diät verglichen. Der größte Unterschied ist dabei, dass paläolithische Ernährung kein Getreide, keine Milch, keinen raffinierten Zucker und kein zusätzliches Salz enthält.

 

Leben in Übereinstimmung mit unseren Genen

Unsere Gene sind an eine paläolithische Lebensweise angepasst. Seit wir jedoch damit begonnen haben, Feldbau zu betreiben, hat sich vieles geändert. Die Art und Weise, wie wir uns bewegen und ernähren, wie wir schlafen und kommunizieren, hat sich seit jener Zeit drastisch verändert. Unsere Gene hatten noch nicht genügend Zeit, um sich an diese neue Lebensweise anzupassen. Das hat schwerwiegende Folgen für unsere körperliche und geistige Gesundheit.

Wenn wir gesund werden oder bleiben wollen, müssen wir unseren Lebensstil wieder mit unseren Genen in Einklang bringen. Auch wenn der Lebensstil der wichtigste Faktor für unsere Gesundheit ist, können Nahrungsergänzungsmittel dazu oftmals mit einer korrigierenden und unterstützenden Wirkung beitragen. Dies gilt allerdings ebenso für alle Entscheidungen bezüglich unseres Verhaltens. Alle diese Faktoren haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf unsere Gesundheit [2].

 

Quellen

[1] http://www.medfak.umu.se/english/about-the-faculty/news/newsdetailpage/paleolithic-diet-healthier-for-overweight-women.cid289548

[2] https://www.bonusan.com/nl/over-bonusan/onze-visie-op-gezondheid/

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