Alternate Text

Wie wähle ich die richtige Form von Curcumin?

Samstag 15 April 2017
Auch weiterhin bleibt es schwierig, über die in den westlichen Industriestaaten übliche Ernährung genügend Curcumin aufzunehmen, um eine positive Wirkung auf die Gesundheit zu erzielen. Supplementierung bietet eine Lösung, jedoch muss in diesem Fall auf die richtige Form geachtet werden.

 

Vor allem ist es wichtig, eine breite, synergistische Zusammensetzung zu verwenden, in der mehr als nur Curcumin alleine enthalten ist. Auch andere Inhaltsstoffe von Curcuma sind wichtig für eine positive Wirkung. Bei der Erforschung von Curcuma longa wurde früher vor allem der Hauptbestandteil Curcumin untersucht. Mittlerweile hat sich jedoch herausgestellt, dass Gelbwurz im Körper in noch viel interessantere Substanzen umgewandelt wird, darunter Demethoxycurcumin (DMC), Bisdemethoxycurcumin (BMC) und Tetrahydrocurcumin (THC). Diese Metaboliten haben sowohl einen unterstützenden, als auch einen eigenen Wirkungsbereich.

Gute Curcumapräparate enthalten etwa 2-5 Prozent Curcuminoide. Curcumin (Diferuloylmethan) ist mit etwa 80 % am stärksten vertreten, gefolgt von etwa 20 % Demethoxycurcumin (DMC) und Bisdemethoxycurcumin (BMC). Weiterhin gehören auch essenzielle Öle (ar-Turmeron) und der Curcuminmetabolit Tetrahydrocurcumin (THC) zu den wirksamen Bestandteilen. Es ist wichtig, dass das von Ihnen verwendete Curcuminprodukt alle diese Substanzen enthält, um eine breite und synergistische Wirkung zu erzielen.

 

Schlechte Aufnehmbarkeit

Die Bioverfügbarkeit von Curcuma ist bei oraler Einnahme gering, sodass nur relativ wenig intaktes Curcumin systemisch aufgenommen wird. Dies liegt vor allem daran, dass Curcumin zwar fettlöslich, aber nicht wasserlöslich ist. Der Teil, der in die Blutbahn gelangt, wird relativ schnell im Darm und in der Leber abgebaut. Dadurch ist auch die Ausbreitung von Curcumin im Körper eingeschränkt.

Um diesen Nachteil zu kompensieren, sucht die Wissenschaft nach Methoden, mit denen die Resorption und Bioverfügbarkeit von Curcumin verbessert werden können, zum Beispiel durch die Kombination von Curcumin mit Curcumaölen oder die Verwendung eines hydrophilen  Trägers. So wurden spezifische Curcuminkompositionen wie BCM-95 (BioCurcumine) und CurcuWin entwickelt, wobei wissenschaftlich bestätigt wurde, dass sie zu einer signifikant größeren Bioverfügbarkeit führen. Dadurch wird erreicht, dass der Klient keine enorm großen Mengen von Curcuma einzunehmen braucht, um die gewünschten positiven Wirkungen zu erzielen.

 

BCM-95 und CurcuWin

Das Curcuminpräparat BCM 95 zeigt gegenüber Standard-Curcumin eine bis zu 7-mal höhere Aufnehmbarkeit und das Präparat CurcuWin sogar eine bis zu 46-mal höhere. Außerdem bleiben in der letzteren Form die nützlichen Metaboliten erhalten, einschließlich des biologisch sehr aktiven THC. Obwohl er weniger stark entzündungshemmend wirkt als Curcumin, zeigt dieser Metabolit in vivo starke antioxidative Eigenschaften und eine deutlich verbesserte Aufnahme aus dem Magen-Darm-Trakt.

Mit beiden patentierten Formen wird auch eine stabilere Blutspiegelkonzentration mit einer längeren Halbwertszeit erzielt. Die Verwendung von hochwertigen Zusammensetzungen mit hoher Aufnehmbarkeit hat somit auch den Vorteil, dass (trotz niedrigerer Dosis) ein besserer klinischer Effekt erzielt werden kann.

 

Hilfe beim Fasten

Immer mehr Studien zeigen, dass Kalorienrestriktion eine wichtige Strategie gegen das Altern darstellt. Der zugrundeliegende Mechanismus basiert auf der Aktivierung von Sirtuin-Proteinen wie SIRT1. Diese Substanz reguliert den Stoffwechsel in verschiedenen Geweben und hemmt die Alterung. Außer durch Kalorienrestriktion kann SIRT1 auch mit verschiedenen Pflanzen und Nährstoffen aktiviert werden, darunter auch Curcuma longa.

In diesem Zusammenhang treten interessante Synergien zwischen Curcuma longa, grünem Tee (Camellia sinensis), OPC und Resveratrol auf. Diese Substanzen unterstützen die Wirkung von Curcuma unter anderem auf die Genexpression und sind auch in der Lage, SIRT1 zu aktivieren. Die Einnahme von Resveratrol, grünem Tee, OPC und Curcuma kann daher eine wichtige Ergänzung für diejenigen darstellen, die eine Kalorienrestriktion aus strukturellen Gründen nicht durchführen oder über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten können. Dies sorgt für die notwendige Unterstützung bei (intermittierendem) Fasten.

 

Quelle

  1. CurcuWin Curcumin vs Longvida, http://www.petesplacenutritionalsupplementblog.com/2014/09/curcuwin-curcumin-vs-longvida.html
  2. Jäger R. CurcuWIN™: A Novel Curcumin Formulation with Clinically Proven Superior Absorption. Whitepaper CurcuWin.140923

Bonusan verwendet Cookies um die Webseite zu verbessern und Ihnen eine bessere Dienstleistung anbieten zu können. Möchten Sie wissen, welche Cookies wir gebrauchen? Lesen Sie hier mehr.

Internetbureau W3S