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Warum ist die mediterrane Küche so gesund?

Mediterrane Küche erfreut sich steigender Beliebtheit. Eine stetig zunehmende Zahl von Untersuchungen bestätigt ihre gesundheitlichen Vorteile. Sie verringert das schädliche LDL- und erhöht das nützliche HDL-Cholesterin. Aber es gibt noch weitere gute Nachrichten: Erwachsene, die sich mediterran ernähren, tragen ein um stattliche 46 Prozent verringertes Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Störung zu erkranken. Was macht die mediterrane Küche so gesund?

5 Gründe, warum die mediterrane Küche so gesund ist

1 – Nicht mit Olivenöl sparen

Olivenöl ist die lingua franca der mediterranen Küche. Eine gute Sache: Es enthält viele Polyphenole, die nützlich für unsere Gesundheit sind. Bei den Oliven schützen sie gegen Schädlinge, beim Menschen vor oxidativen Schäden. Außerdem wirken sie entzündungshemmend, senken den „schlechten“ LDL-Cholesterinspiegel und erhöhen den „guten“ HDL-Cholesterinspiegel. Bei Menschen, die große Mengen an Polyphenolen zu sich nehmen, ist das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung um stattliche 60 Prozent verringert.

2 – Hin und wieder ein gutes Glas Wein

Und dann natürlich die rote Variante. Die blaue Traube, die zur Herstellung verwendet wird, ist besonders reich an OPC (oligomeren Proanthocyanidinen). OPC verfügen über antioxidative Eigenschaften und bringen Farbe in blaue Trauben und andere dunkle Früchte. Schon seit Längerem ist bekannt, dass OPC die Gefäßwände und elastischen Bindegewebe stabilisieren. Dadurch verbessern OPC die Durchblutung besonders auch in den unteren Extremitäten.

3 – Gesund wie ein Fisch im Wasser

In der Mittelmeerregion steht Fisch viel öfter auf der Speisekarte als Fleisch. Fisch ist die wichtigste Quelle der mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Fische aus kalten Gewässern sind noch reichhaltigere Quellen, da sie besonders viel Körperfett als Schutz gegen die Kälte besitzen. EPA und DHA tragen zur normalen Arbeit des Herzens, einem normalen Cholesterinspiegel und einem normalen Blutdruck bei. Auch im Gehirn sind sie wichtig, zum Beispiel zur Erhaltung eines guten seelischen Gleichgewichts.

4 – Viel Obst und Gemüse

Frisches und vor allem Bio-Gemüse spendet viel Energie. Das liegt daran, dass Bio-Gemüse viel mehr Magnesium und B-Vitamine enthält als konventionell erzeugtes Gemüse. B-Vitamine setzen Energie aus der Nahrung frei und auch Magnesium ist wichtig für die Energieproduktion. Bio-Obst ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, seine Ballaststoffe sind wiederum wichtig für die Verdauung. In diesem Zusammenhang sind die sogenannten Lignane interessant. Diese Art von Polyphenolen reist „Huckepack“ auf Ballaststoffen unter anderem in Brokkoli, Kohlsorten und Aprikosen. Menschen, die große Mengen an Lignanen zu sich nehmen, reduzieren das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 49 Prozent.

5 – Wenig Süßigkeiten

Süßigkeiten werden in der traditionellen mediterranen Küche nur sehr moderat aufgetischt. Die Entzündungsbelastung, die sie verursachen, ist schädlicher für unser Herz und unsere Blutgefäße als Cholesterin oder gesättigten Fettsäuren. Daher bringt ein Verzicht erhebliche Vorteile. Als Zwischenmahlzeiten oder zum Naschen sollten daher besser Früchte oder Nüsse gewählt werden. Walnüsse und Mandeln sind beispielsweise reich an Magnesium und enthalten viele wertvolle ungesättigte Fette. Und das ist gut für unser Herz, unser Gehirn und unsere allgemeine Gesundheit.

Literatur
1. Tresserra-Rimbau, E.B. Rimm, A. Medina-Remon, et al. on behalf of the PREDIMED Study Investigators, Inverse association between habitual polyphenol intake and incidence of cardiovascular events in the PREDIMED study, Nutrition, Metabolism and Cardiovascular Diseases, February 16, 2014
2. Ramón Estruch, M.D. et al, for the PREDIMED Study Investigators, Primary Prevention of Cardiovascular Disease with a Mediterranean Diet, N Engl J Med 2013; 368:1279-1290 April 4, 2013
3.http://www.dokterdokter.nl/gezond-leven/eten-drinken/mediterraan-dieet-verhoogt-hdl-cholesterol/

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