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Wutanfall löst Herzinfarkt aus

Ein guter Grund, um regelmäßig Dampf abzulassen: Wissenschaftler an der Universität von Sydney haben bestätigt, dass intensive Emotionen wie Wut und Angst das Risiko für einen Herzinfarkt erhöhen. 

Ein Wutausbruch lässt das Risiko achtmal größer werden, eine Panikattacke sogar neunmal. Das erhöhte Risiko bleibt für etwa zwei Stunden nach dem Ereignis bestehen. Die Erklärung dafür ist, dass Blutdruck, Herzfrequenz und Blutgerinnung stark ansteigen und dadurch ein höheres Herzinfarktrisiko verursachen. Bei bestimmten Herzpatienten kann dies einen Anfall auslösen. Die Häufigkeit solcher überstarken Gefühlsausbrüche kann mit Yoga, Achtsamkeitsübungen und anderen Entspannungstechniken im Zaum gehalten werden.

Geoffrey H Tofler et al. Triggering of acute coronary occlusion by episodes of anger. European Heart Journal: Acute Cardiovascular Care, February 2015

Yoga schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Menschen, die Yoga praktizieren, haben einen niedrigeren Blutdruck und Cholesterinspiegel. Dies zeigen Untersuchungen des medizinischen Zentrums der Erasmus-Universität in Rotterdam. Hoher Blutdruck und erhöhter Cholesterinspiegel sind beides Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen. Die Untersuchung wertete 37 Studien aus, an denen fast dreitausend Menschen teilgenommen hatten. Dabei fanden die Forscher deutliche Verbesserungen bei BMI, Gewicht, Blutdruck, LDL, HDL, Gesamtcholesterin, Triglyceriden und Herzfrequenz. Daraus kann geschlussfolgert werden, dass Yoga mindestens ebenso förderlich für die Gesundheit des Herzens ist wie zügiges Gehen und Joggen.

Literatur

Chu P, Gotink RA, Yeh GY, Goldie SJ, Hunink MM. The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Eur J Prev Cardiol. 2014 Dec 15. pii: 2047487314562741

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