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Fünf Dinge, die Sie wissen sollten: Lifestyle und Depression

Donnerstag 08 Februar 2018

Nach Angaben des CBS leiden mehr als eine Million Niederländer unter Depressionen. Vielleicht werden auch Sie Ihrer Praxis öfters damit konfrontiert. Darum haben wie für Sie ein paar nützliche Tipps zusammengestellt, mit denen Sie ohne Supplementierung sofort beginnen können.

 

1. Bewegung

Als erstes kommt nach wie vor die Bewegung. Immer wieder zeigen Studien, dass sich Bewegung positiv auf die physische und psychische Gesundheit auswirkt. Außerdem vermittelt sie ein Gefühl der Zufriedenheit und fördert die kognitiven Funktionen. Weiterhin zeigen Studien, dass ein Zusammenhang zwischen Bewegung und Symptomreduktion bei Depressionen und Angstzuständen besteht. Dies macht sie zu einer nützlichen Ergänzung bei der Behandlung von Depressionen. 

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2. Licht

Lichttherapie ist die empfohlene Behandlung bei saisonalen affektiven Störungen (SAD). Saisonale affektive Störungen (SAD) sind jahreszeitlich bedingte Beeinträchtigungen des seelischen Befindens. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Lichttherapie die Symptome von Depressionen im Vergleich zu Placebo stärker reduziert. Dabei muss die Therapie für mindestens drei Wochen aufrechterhalten werden, um signifikante Wirkung zu erzielen. Darum sollte man sich gerade auch im Winter so oft wie möglich im Freien aufhalten.

 

3. Gesunde Ernährung

Der Verzehr ausreichender Mengen fettreichen Fischs scheint sehr effektiv zur Regulierung von Stimmung und Wohlbefinden zu sein. Auch Avocado und ungeröstete Nüsse sind gut fürs Hirn.

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4. Achtsamkeit

Der Wert von Achtsamkeit für die seelische Gesundheit wird durch eine wachsende Zahl von Studien belegt. Eine frühere Studie hatte bereits gezeigt, dass Achtsamkeit älteren Menschen besser beim Einschlafen hilft als herkömmliche Schlafberatung. Nun deutet vieles darauf hin, dass Achtsamkeit auch das Rückfallrisiko nach einer behandelten Depression reduzieren kann.

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5. Füttern Sie Ihre Glückshormone

Lachen ist gesund. Dies liegt daran, dass im Gehirn beim Lachen „Glückshormone“ (Endorphine) freigesetzt werden. Endorphine wirken beruhigend und schmerzlindernd. In erster Linie dienen die Endorphine also zur Schmerzlinderung, sie sind aber auch an der Entstehung von Glücksgefühlen und Euphorie beteiligt. Endorphine werden in der Hypophyse gebildet, zum Beispiel bei körperlicher Anstrengung, sexueller Erregung und liebevoller Zuwendung. Das Hormon Oxytocin erhöht dabei das Gefühl von Vertrauen, Verbundenheit und sorgt dafür, dass der Körper schneller zur Ruhe kommt. Eine guter Grund, öfters mal wieder zu knuddeln und knutschen!

 

Quellen

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21495519

https://jamanetwork.com/journals/jamapsychiatry/fullarticle/204290

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28664119

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24805797

http://oxfordmindfulness.org/the-lancet-mindfulness-based-therapy-could-offer-an-alternative-to-antidepressants-for-preventing-depression-relapse/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26537796

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24721040

 

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