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Unterstützen Sie die Verdauung an den Festtagen mit enzymreicher Nahrung

Montag 09 Dezember 2019
Gute Verdauung erhöht die Bioverfügbarkeit von Nährstoffen, verbessert die Verträglichkeit von Lebensmitteln und hemmt die Bildung von Toxinen und anderen belastenden Substanzen. Manchmal kann der Körper aber durchaus noch ein wenig zusätzliche Hilfe gebrauchen. Mit diesen Top Five liegen Sie dabei goldrichtig!

Alle Nahrung, die wir zu uns nehmen, muss durch Verdauungsenzyme aufgespalten werden. Aber es gibt auch Nahrungsmittel, die ihre eigenen Verdauungsenzyme mitbringen. Hier eine Übersicht über die fünf wichtigsten Lebensmittel, die die Verdauung Ihrer Klienten auf natürliche Weise unterstützen.

1. Papaya

... ist dabei sicher der bekannteste Kandidat. Papaya ist eine reiche Quelle des Enzyms Papain, das Proteine in Aminosäuren und Peptide spaltet. Diese können dann leichter vom Körper aufgenommen werden. Außerdem unterstützt Papain auch die Aufspaltung von Stärke, eine Funktion, die besonders dann von Nutzen ist, wenn sich Ihr Klient sehr stärkelastig ernährt. Papaya sollte man am besten fünfzehn bis dreißig Minuten vor einer Mahlzeit verzehren, um ihre enzymatische Wirkung optimal zu nutzen.

2. Ananas

Diese tropische Frucht steckt voller Bromelain, einem Verdauungsenzym, das Nahrungsproteine spaltet und die Wirkung von proteolytischen Enzymen aus Pilzen unterstützt. Auch bei Pepsin- oder Trypsinmangel wirkt Bromelain unterstützend auf die Verdauung. Ananas sollte ebenfalls am besten fünfzehn bis dreißig Minuten vor einer Mahlzeit verzehrt werden.

3. Avocado

Die Avocado wird aufgrund ihrer cremigen Textur seit Jahrhunderten als Delikatesse geschätzt, steckt außerdem jedoch auch bis zum Rand voller wertvoller Nährstoffe wie Lutein und Glutathion. Zudem enthalten Avocados alle essenziellen Aminosäuren und sind eine hervorragende Quelle pflanzlicher Proteine. Avocado steigert die Aktivität der antioxidativen Enzyme Katalase, Superoxiddismutase und Glutathionperoxidase. Diese antioxidativen Enzyme katalysieren den Abwehrmechanismus des Körpers gegen freie Radikale.

4. Blütenpollen

Von Bienen gesammelte Blütenpollen enthalten eine Vielzahl von Verdauungsenzymen einschließlich Amylase, die komplexe Zucker (Stärke) in leicht resorbierbare Monosaccharide aufspaltet. Außerdem enthalten sie Pektase, die Zellwände von Pflanzen aufspalten kann, Transferase, die den Transfer von funktionellen Gruppen wie Methyl und Phosphat gewährleistet, und Phosphatase, die Phosphatgruppen spaltet. Blütenpollen lassen sich gut in Kombination mit einer Handvoll ungerösteter Nüsse oder als Topping auf einem grünen Smoothie verwenden.

5. Fermentiertes Gemüse

Fermentation ist eine großartige Sache. Ständig wächst unser Wissen über Nährstoffe, die während des Fermentationsprozesses freigesetzt werden, und ihre gesundheitlichen Wirkungen. Fermentierung verändert die Nahrung und macht sie oft leichter verdaulich. Beim Fermentationsprozess bilden die Mikroorganismen Enzyme, die den Säuregrad, den Geschmack, den Geruch, das Aussehen, die Verdaulichkeit und die Haltbarkeit des Produkts verbessern. Der Darm Ihrer Klienten wird sich über diese gesunde Kombination aus Enzymen und Probiotika freuen.

 

Ist Ihr Klient von fermentierten Produkten nicht so begeistert?

Oder ist er mit seiner Ernährungsumstellung noch nicht so weit? Dann können Enzyme auch orthomolekular verabreicht werden. Achten Sie dabei aber besonders darauf, dass die Enzyme rein pflanzlich sind und die Magenpassage gut überstehen.

 

Literatur

[1] Ehren J, M. B. (2009). A food-grade enzyme preparation with modest gluten detoxification properties. US National Library of Medicine National Institutes of Health, 4-7.

[2] Henry, D. (2014, Decembe 16). 4 enzyme rich foods that can dramatically improve digestion. Retrieved from Natural News: https://www.naturalnews.com/048004_enzymes_digestion_food_sources.html

[3] Katarzyna Komosinska-Vassev, P. O. (2015). Bee Pollen: Chemical Composition and Therapeutic Application. US National Library of Medicine .

[4] Natura Foundation. (2017). Monografieën. Retrieved from Natura Foundation: http://www.naturafoundation.nl/monografie/Spijsverteringsenzymen.html

[5] https://realmealrevolution.com/real-thinking/kombucha-the-tea-of-immortality

[6] https://realmealrevolution.com/real-thinking/digestive-enzyme-rich-foods-on-the-banting-diet

[7] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19621078

[8] http://www.naturafoundation.nl/monografie/Spijsverteringsenzymen.html

[9] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4377380/

[10] http://www.voedingscentrum.nl/encyclopedie/fermentatie.aspx

[11] https://www.sciencedirect.com/topics/neuroscience/glutathione-peroxidase

[12] https://www.news-medical.net/health/Antioxidant-Enzyme-Systems.aspx

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