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Wie können PAK vermieden werden?

Dienstag 23 Februar 2016
PAK sind krebserregende Stoffe, die bei einer unvollständigen Verbrennung von organischen Materialien entstehen. Besonders betroffen ist Fleisch vom Grill, doch selbst Olivenöl ist nicht ganz frei davon. Und unsere Supplemente? Sind auch in ihnen PAK enthalten? Unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung erklärt es Ihnen ganz genau.

 

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind krebserregende Stoffe, die entstehen, wenn organisches Material unvollständig verbrennt oder zu hohen Temperaturen ausgesetzt ist. Dies geschieht unter anderem beim Grillen, Braten oder Räuchern von Fleisch. Wenn Fleisch eine schwarz verkohlte Kruste entwickelt, entstehen relativ viele PAK. Der bekannteste PAK ist Benzo(a)pyren. 

Auch Olivenöl enthält PAK

Die Aufnahme von PAK mit der täglichen Nahrung liegt im Durchschnitt bei 200 Nanogramm  pro Tag. Ein Nanogramm ist ein Tausendstel eines Tausendstel eines Gramms. Diese 200 Nanogramm nehmen wir über verschiedene Lebensmittel wie zum Beispiel Fleisch auf. Aber auch Olivenöl und Gemüse sind nicht völlig frei von PAK.

 

Glücklicherweise wurden Grenzwerte festgelegt. Für Olivenöl aus Spanien und Italien gilt beispielsweise, dass die Verwendung von zwei Esslöffeln höchstenfalls zu einer Aufnahme von 40 Nanogramm führen kann. Zum Vergleich: Grillfleisch enthält bereits ohne schwarz verkohlte Kruste bis zu 400 Nanogramm PAK pro 100 g. Das ist das Doppelte der durchschnittlichen täglichen Aufnahme.

 

Und unsere Nahrungsergänzungsmittel? Erstens einmal muss bedacht werden, dass Nahrungsergänzungsmittel vom Gesamtvolumen her gesehen nur einen sehr kleinen Teil unserer täglichen Nahrungsaufnahme ausmachen. Dennoch bestehen zu Recht sehr strenge Normen für den Gehalt von PAK in Ölen und Kräuterextrakten. Unser Fischöl enthält beispielsweise pro zwei täglich eingenommenen Kapseln maximal 1 Nanogramm Benzo(a)pyren. Dies ist nur ein geringer Bruchteil der durchschnittlichen Tagesaufnahme und hat keinerlei Auswirkungen auf die Gesundheit. 

Kräuter und Pflanzen

Die von uns hergestellten Kräuter- und Pflanzenextrakte enthalten möglichst wenig PAK. Das ist durchaus keine Selbstverständlichkeit. Pflanzen und Kräuter neigen nämlich leider dazu, PAK aus dem Boden oder über die Luft aufzunehmen. Dabei ist in Gebieten, die sich in der Nähe von Autobahnen oder Industriebetrieben befinden, das Risiko von Verunreinigungen zum Beispiel höher als in Gebieten, in denen Waldbrände auftreten können. Die Heilpflanzen Hypericum perforatum, Cimicifuga racemosa und Valeriana officinalis sind übrigens besonders anfällig für die Aufnahme von PAK. 

 

Schließlich spielt für die Qualität das Herkunftsland eine wichtige Rolle: Je nach Land kann die Qualität erheblich differieren. Bei der Beschaffung aller unserer Kräuter, Pflanzen, Öle und sonstiger Rohstoffe achten wir äußerst streng auf sämtliche oben genannten Anforderungen. Jedoch: Wenn sich in einem Rohstoff erst einmal PAK befinden, können sie nicht wieder entfernt werden. Daher ist es von essenzieller Bedeutung, mit der Vermeidung so weit vorn wie möglich in der Wertschöpfungskette anzusetzen.

PAK selbst vermeiden

Von unseren Supplementen haben Sie also nichts zu befürchten. Aber was, wenn Sie ein großer Fan von gegrilltem Fleisch sind? Dann sollten Sie bevorzugt einen Elektro- oder Gasgrill verwenden. Dort wird das Fleisch schonender gegrillt, sodass weniger PAK entstehen. Sie können auch Holzkohle verwenden, aber stellen Sie in diesem Fall sicher, dass der Abstand zwischen der Holzkohle und dem Grillgut relativ groß ist. Auch ist ein Auffanggefäß für Fett zu empfehlen: Austretendes Fett, das auf die glühenden Holzkohlen tropft, führt zur vermehrten Bildung von PAK. Diese gelangen mit dem aufsteigenden Rauch wieder auf das Fleisch oder den Fisch. 

 

Eine gute Idee ist es, das Grillgut vor dem Grillen zu marinieren, da dies die Bildung von PAK verringert. Noch besser ist es, Fleisch bei niedrigeren Temperaturen zu garen, zu dünsten oder nur ganz leicht anzubraten. Beim Grillen von Gemüse entstehen übrigens keine karzinogenen Substanzen.

 

Beruhigend ist es, zu wissen, dass PAK bis zu einem gewissen Grad auch täglich wieder durch den Körper abgebaut werden können. Der Körper entgiftet PAK über das Phase-2-Entgiftungssystem in der Leber. Besonders Brokkoli (Brassica italica) und auch alle anderen Kohlarten liefern Substanzen, die dem Körper helfen, PAK und andere Giftstoffe wieder auszuscheiden.

Quelle

Bonusan – Forschungs- und Entwicklungsabteilung

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