Kollagen in 3 Schritten unterstützen

Lesezeit (Minuten): 5

Was ist Kollagen?

Kollagen ist das am häufigsten vorkommende Eiweiß in deinem Körper und ein wichtiger struktureller Bestandteil des Bindegewebes. Es kommt von Natur aus vor in:

  • Der Haut
  • Dem Knorpel
  • Den Knochen
  • Den Sehnen
  • Den Gelenkbändern
  • Den Blutgefäßen
  • Dem Zahnfleisch

Ab dem 25. Lebensjahr nimmt die Kollagenproduktion im Körper allmählich ab. Vitamin C ist wichtig für die Bildung von Kollagen, das hilft, die Haut zu festigen, und für das Bindegewebe der Haut von Bedeutung ist.

 

Anzeichen eines sinkenden Kollagenspiegels

Eine Abnahme von Kollagen kann sichtbar und spürbar werden:

  • Das Entstehen von Falten
  • Eine stumpfere Haut
  • Kraftloses Haar
  • Weniger starke Nägel
  • Zurückgehendes Zahnfleisch

Auch kann sich deine Haut weniger fest anfühlen, zum Beispiel rund um Wangen und Augen. Möchtest du die Kollagenproduktion bestmöglich unterstützen? Dann befolge die folgenden drei einfachen Schritte.

So unterstützt du die natürliche Kollagenproduktion

Diese drei Schritte helfen dir, deine Kollagenproduktion zu unterstützen. Alle Schritte sind wichtig, aber der letzte spielt eine entscheidende Rolle.

Schritt 1: Lebensstil

Rauchen und anhaltender Stress beeinflussen das Kollagen in deinem Körper. Auch UV-Strahlung kann das Kollagen in der Haut schädigen. Ein bewusster Umgang mit Sonnenexposition ist daher eine kluge Entscheidung.

Schritt 2: Ernährung

Um eine strahlende Haut zu erhalten, ist es wichtig, gesund zu essen. Versuche, schnelle Kohlenhydrate so weit wie möglich zu vermeiden, da diese die Kollagenproduktion negativ beeinflussen können. Schnelle Kohlenhydrate, also Zucker, findest du unter anderem in:

  • Pizza
  • Weißbrot
  • Weißer Reis
  • Weiße Pasta
  • Kekse
  • Alkohol
  • Fruchtsäfte
  • Limonade

Wähle stattdessen Lebensmittel, die deinen Körper unterstützen. Proteine sind dabei wichtig, da Kollagen daraus aufgebaut wird. Auch Antioxidantien sind wichtig. Sorge für eine abwechslungsreiche und frische Ernährung mit diesen Lebensmitteln:

  • Nüsse und Samen
  • Fleisch oder Fisch (vorzugsweise mit Haut)
  • Gemüse und Obst
  • Selbstgemachte Brühe aus Fisch oder Knochen
  • Gelatine aus tierischen Produkten

Ausreichend Wasser trinken unterstützt diesen Prozess. Für Erwachsene liegt die Empfehlung zwischen 1,5 und 2 Litern pro Tag.

Schritt 3: Vitamin C

Vitamin C ist wichtig für die Haut. Es trägt zur Bildung von Kollagen bei, das hilft, die Haut zu festigen. Außerdem hilft Vitamin C, deine Zellen vor oxidativen Schäden durch UV-Strahlung zu schützen.

Vitamin C findest du unter anderem in:

  • Orange
  • Zitrone
  • Kiwi
  • Paprika
  • Tomate
  • Brokkoli
  • Spinat

In bestimmten Situationen kann der Bedarf an Vitamin C höher sein, zum Beispiel bei:

  • Übermäßigem Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • Intensivem und häufigem Sport
  • Bedarf an Unterstützung des Immunsystems und/oder Energieniveaus
  • Einseitiger Ernährung

Möchtest du deine Vitamin-C-Aufnahme gezielt unterstützen? Dann kann ein Supplement eine sinnvolle Ergänzung sein. Vitamin C ist in verschiedenen Formen erhältlich, jede mit ihren eigenen spezifischen Eigenschaften und Anwendungen.

 

Fazit

  • Kollagen ist ein wichtiges körpereigenes Eiweiß und ein wichtiger struktureller Bestandteil des Bindegewebes. Mit zunehmendem Alter nimmt die Kollagenproduktion allmählich ab.
  • Lebensstil und Ernährung beeinflussen deine Kollagenproduktion. Vermeide Rauchen, Stress, schnelle Kohlenhydrate und übermäßige UV-Exposition. Wähle gesunde, frische Lebensmittel.
  • Vitamin C ist wichtig für die Bildung von Kollagen, das die Festigkeit der Haut unterstützt, und hilft außerdem, deine Zellen vor oxidativen Schäden durch UV-Strahlung zu schützen.
  • In bestimmten Situationen kann der Vitamin-C-Bedarf erhöht sein, beispielsweise wenn du viel Alkohol trinkst, rauchst, intensiv und häufig Sport treibst, dein Immunsystem und/oder Energieniveau Unterstützung benötigt oder bei einer einseitigen Ernährung.

 
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Quellen

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  2. Shuster, S. (2020). Osteoporosis, like skin ageing, is caused by collagen loss which is reversible. Journal of the Royal Society of Medicine, 113(4), 158-160.
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